Presse

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März 2011

Paralympics Goldmedaillen-Gewinnerin Verena Bentele moderiert Forum auf der Sehbehindertenmesse Sight City!

Anlässlich der Fachmesse für sehbehinderte und blinde Menschen „SightCity“ vom 04. – 06. Mai 2011 in Frankfurt bietet das SightCity-Forum Fachvorträge und Informationen rund um das Thema Sehbehinderung & Blindheit für Patienten, Angehörige und Fachbesucher an. Ein Highlight: Verena Bentele, die mehrfache Goldmedaillen Gewinnerin im Biathlon bei den Paralympics 2010 wird die Podiumsdiskussion zum Thema „Hürdenlauf Sehbehinderung“ am 06. Mai 2011 moderieren. Vertreter aus Politik und des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen diskutieren mit Sehbehinderten über die Schwierigkeiten der Patienten, die richtige Anlaufstelle für Ihre Bedürfnisse zu finden.

Das SightCity Forum bietet Weiterbildung, Diskussionen und Informationen für Betroffene, Angehörige und Interessierte. Aktuelle Studien, neueste medizinische Erkenntnisse sowohl aus der Forschung als auch an Therapien, Innovationen, Hintergründe von Erkrankungen und Hilfsmittel, Netzwerkbildung in der Selbsthilfe, Informationen zu rechtlichen Grundlagen und Hilfen werden im SightCity Forum gegeben.

Fundierte Vorträge im Forum und Netzwerkmöglichkeiten rund um das Thema Sehbehinderung werden für die Besucher an drei Messetagen organisiert. Frisch versorgt mit neuesten Informationen kann sofort die Gelegenheit genutzt werden vor Ort bei den Herstellern die verschiedenen Systeme & Produkte zu testen.

Das Forum wird seit sechs Jahren organisiert von Low Vision Stiftung, ACTO e.V., des Deutschen Blinden und Sehbehinderten Verbandes (DBSV) und der PRO RETINA.

Nach dem Besucherrekord von 4.000 Gästen in 2010, reagiert die Messeleitung in diesem Jahr mit 400 qm mehr Ausstellungsfläche und verlängerter Öffnungszeit am Freitag bis 17:00 Uhr.

Der Messeort, das Sheraton-Hotel am Flughafen Frankfurt, ist mit Bus-, Bahn- und Fluganbindung sowie dem halbstündlichen, kostenfreien Abholservice am Fern- und Regionalbahnhof hervorragend zu erreichen.

Weitere Detailinformationen erhalten Sie unter: www.sightcity.net.

Öffnungszeiten:

4. Mai 2011: 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr
5. Mai 2011: 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr
6. Mai 2011: 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr

Informationen zum Vortragsprogramm:

www.sightcity.net

Ihr Kontakt für das SightCity Forum 2011 (V.i.S.d.P.):

SightCityForum Frankfurt

c/o ACTO e.V., Beatrix Seeliger

Karlsburgweg 9, D-52070 Aachen

Telefon: +49 (0) 241 9974180

Fax: +49 (0) 241 9974181

E-Mail: info@acto.de

ACTO e. V. ist ein An-Institut der RWTH Aachen und betreibt Forschung und Technologietransfer zum Nachteilsausgleich sehbehinderter Menschen. Vorsitzender von ACTO e. V. ist Herr Prof. Dr. med. Norbert Schrage, Chefarzt der Augenklinik Köln Merheim.

Pressemeldung SightCity Forum 2011.pdf   Programm SightCity Forum 2011 final.pdf


Februar 2011
Das Forschungsinstitut ACTO ist Teil der RWTH Aachen  

Tierversuche ohne Tiere – neue Verfahren zur Rettung des Sehvermögens

Am 2. Februar wurde ACTO e.V., das Aachener Centrum für Technologietransfer in der Augenheilkunde, als erstes medizinisches Institut der Technischen Hochschule Aachen angegliedert. Damit erhält es die Bezeichnung AN-Institut der RWTH Aachen. Die Anerkennungsurkunde überreichte ihr Rektor Professor Dr. Ernst M. Schmachtenberg im Rahmen eines Symposiums über die erfolgreichen Projekte in der augenheilkundlichen Forschung des Instituts.

Dazu gehört die Entwicklung einer Methode, die Tierversuche ohne Tiere ermöglicht. So sind die Wissenschaftler z.B. jetzt in der Lage, die Auswirkungen verschiedener ätzender Chemikalien, die mit der Hornhaut des menschlichen Auges in Berührung kommen, am lebendigen Gewebe längst toter Tiere genauestens zu beobachten und zu analysieren und ebenso die Wirkung möglicher Gegenmaßnahmen, also neuer, sich noch im Versuchsstadium befindender Medikamente. Die Tiere, in diesem Fall Kaninchen, wurden weder zu Forschungszwecken gezüchtet, noch mussten sie dafür sterben. Dank des von ACTO entwickelten Verfahrens ist die Forschung nicht mehr auf den Draize-Test angewiesen. Diese Testmethode gilt seit über 65 Jahren als Standard. Statt die Hornhaut lebender Kaninchen zu verätzen, kann man jetzt das für diese Experimente erforderliche Gewebe von Schlachthöfen beziehen und in einer speziellen Lösung bis zu einem Monat lang lebendig erhalten. Für die erfolgreiche Zusammenarbeit auf diesem Gebiet erhielten ACTO und das Institut für Halbleitertechnik der RWTH Aachen den Wissenschaftspreis der „Europäischen Partnerschaft für alternative Methoden zu Tierversuchen“.

Ein weiterer großer Erfolg des Forschungsinstituts ACTO kommt Menschen zugute, die auf eine Hornhauttransplantation angewiesen sind, für die jedoch keine Spenderhornhaut zur Verfügung steht oder die ein solches Implantat aus verschiedenen Gründen nicht vertragen. Um diesen Menschen zu helfen, entwickelte ACTO gemeinsam mit dem Deutschen Wollforschungsinstitut an der RWTH Aachen aus einer Kombination von Silikon und einem anderen Weichmaterial eine Art künstliche Hornhaut. Diese Keratoprothese wird von dem menschlichen Immunsystem akzeptiert und sie steht heute in zwei Varianten zur Verfügung: einmal als Dauerimplantat oder aber auch für den vorübergehenden Einsatz z.B. bei einem Heilungsprozess.

ACTO kann außerdem auf einem dritten Forschungsschwerpunkt bereits Erfolge vorweisen: der Telemedizin mit der Entwicklung von Online-Sehtests und interaktiven Aufklärungsprogrammen, die den Patienten im Internet zur Verfügung gestellt werden sollen.

Wer steht hinter ACTO?
Aachener Wissenschaftler, die das Aachener Centrum für Technologietransfer in der Ophthalmologie 1998 gegründet haben. Die Forschungsprojekte werden interdisziplinär verfolgt.
Vorsitzende des Instituts:
Professor Dr. Norbert Schrage, Augenklinik Köln-Merheim und
Professor Dr. Peter Walter, Direktor der Universitätsaugenklinik Aachen

Beide Vorsitzende und Dr. Felix Spöler stehen für Interviews und Hintergrundgespräche gern zur Verfügung. 

Pressemitteilung der RWTH Aachen


Dezember 2010
Ersatz für Tierversuche: Wissenschaftspreis geht nach Aachen

Dr. Felix Spöler vom Institut für Halbleitertechnik der RWTH Aachen wird mit dem Wissenschaftspreis ausgezeichnet, mit dem die langjährige gemeinsame Entwicklung von ACTO und dem Institut für Halbleitertechnik an einem alternativen Verfahren zu Tierversuchen gewürdigt wird.

Pressemitteilung 


März 2010
SightCity 2010

Mit dem Führhund zur Fachmesse
Vom 28. bis 30. April 2010 werden wieder täglich hunderte sehbehinderte und blinde Besucher die Veranstaltungsräume im Sheraton Hotel am Frankfurter Flughafen aufsuchen. Häufig mit tierischen Begleitern, die sie durch die Gänge der SightCity 2010 führen. Deutschlands größte Fachmesse für Sehbehinderten- und Blindenhilfsmittel zieht jedes Jahr über 3.000 Besucher aus der ganzen Welt an. Die kostenlose Fachmesse wird von Fachvorträgen aus Medizin und Technik sowie sozialen Themen begleitet. Dieses Jahr rechnen die Veranstalter mit 4.000 Besuchern.

E-Mail: info@sightcity.net – Internet: www.sightcity.net

INFO 


Dezember 2008
Augentest zur Selbstuntersuchung am PC

Mittels der VISA Software können AMD Erkrankte aber auch Schüler, Erwerbstätige, Autofahrer und einfach PC Nutzer per Internet bequem ihre Lese- und Fernsehkraft testen. Ferner wird das zentrale Gesichtsfeld untersucht und das Ganze bequem per Knopfdruck als Mail an einen selbst oder an den Augenarzt oder Optiker versandt, der weiß dann schon wie es um das Sehen steht und kann gezielter vorgehen.


Februar 2007
ACTO stellt EVEIT Test zum Ersatz von Tierversuchen in der Augenheilkunde anlässlich der ISOT Tagung in Königswinter vor

Mittels des EVEIT Tests können massenhaft Tierversuche, die bislang im Draize Test Kaninchen quälerisch erleiden mussten, durch Schlachttieraugen in Kultur ersetzt werden. Das System kann eine Heilung oder auch ein nichtheilen unter chemischer mechanischer und thermischer Belastung der Hornhaut vorhersagen. Neue Medizinprodukte wurden bereits mit diesem Verfahren zugelassen und erfolgreich in den Handel gebracht. Die Wirkung von Ätzsubstanzen konnte erfolgreich mit diesem Test simuliert werden.

INFO


Januar 2007
Neue Software setzt Standards: Selbstuntersuchung am PC

Mit der PROZESS Software kann man sich selbst sicher - und anhand von Patienten und Gesunden überprüfter Tests - über seine genaue Sehkraft informieren. Angeleitet vom elektronischen Augenarzt kann man den Führerscheinsehtest, die G37 Untersuchung und eine allgemeine augenheilkundliche Untersuchung mit Farbsehen, Gesichtsfeld und Stereosehen neben vielen anderen Tests untersuchen. 

INFO


März 2006
SOBES: Spezialsoftware verhilft zum passenden Bildschirmarbeitsplatz

Der Computer ist auch für sehbehinderte Menschen Arbeits-, Kommunikations- und Hilfsmittel. Eine neue Software soll die individuell angepasste Konfiguration von Bildschirmarbeitsplätzen gewährleisten.


Dezember 2009
Tests am Auge ohne Tierversuche

Mittels der VISA Software können AMD Erkrankte aber auch Schüler, Erwerbstätige, Autofahrer und einfach PC Nutzer per Internet bequem ihre Lese- und Fernsehkraft testen. Ferner wird das zentrale Gesichtsfeld untersucht und das Ganze bequem per Knopfdruck als Mail an einen selbst oder an den Augenarzt oder Optiker versandt, der weiß dann schon wie es um das Sehen steht und kann gezielter vorgehen.


Mai 2007
ACTO stellt VISA Software zum Screening auf AMD Erkrankungen auf LowVision-Kongress vor