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Instrumente: Mikrotrepan |
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Optimierte Diagnose bei geringerer Belastung
Gewebeentnahmen aus der Hornhaut sind dann angezeigt, wenn zum Beispiel unklare Infektionen oder Ablagerungen eine ansonsten sichere Diagnose erschweren. Erst durch die Biopsie ist eine histologische und mikrobiologische Abklärung möglich. Beim bisherigen Verfahren wurden Proben von zwei bis vier Millimetern Durchmesser gewonnen, was meistens zu Veränderungen der Oberflächenstruktur der Hornhaut führte. Bei kleineren Infiltrationen der Hornhaut war die mit konventioneller Methode gewonnene Probe dagegen häufig schwer für die Untersuchung teilbar. Mit dem in Aachen entwickelten Gerät können kleinste, auch mehrere Proben aus der Hornhaut gewonnen und zur gewebepathologischen Untersuchung mit verschiedenen Verfahren aufgearbeitet werden.
Beim Mikrobiopsietrepan ist es gelungen, in Zusammenarbeit mit Technikern und Industrie eine neue diagnostische Methode zu entwickeln und zur Anwendungsreife in der klinischen Praxis zu bringen. Das Instrument wird über die Firma Geuder, (Heidelberg) vertrieben. Sein Wert wurde in einer klinischen Studie bestätigt und bei der European Cornea Conference im Jahr 2000 mit einem Preis für neue Techniken und durch die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG) im gleichen Jahr mit dem Leonhard-Klein-Preis gewürdigt. LinkDownload
Literatur
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| last update: 18.05.12 | www.acto.de |